Kosten für Komplettaufbereitung

  • Die Kosten lassen sich kaum seriös beziffern, denn der Arbeitsaufwand hängt natürlich maßgeblich vom Ausgangszustand und dem angestrebten Ergebnis ab. Fährst du eine abgewrackte rollende Müllhalde durch die Gegend, dann zahlst du natürlich mehr als wenn du einen Neuwagen direkt nach der Übernahme versiegeln lässt.


    Das bedeutet auch: Ein guter Aufbereiter wird sich dein Fahrzeug intensiv anschauen, bevor er einen Preis raushaut.


    Wenn ich mal von einem durchschnittlichen Zustand ausgehe und du eine vollumgängliche Aufbereitung inklusive einer Keramikversiegelung haben möchtest, dann würde ich - je nach Region - irgendwas ab 500€ aufwärts rechnen. Deutlich günstigere Angebote würden mich skeptisch machen.

  • Moin, da kann ich AMenge nur zustimmen. Mein Aufbereiter bestimmt das auch immer erst nachdem er das Fahrzeug gesehen hat. Es ist ein Riesen Aufwand ein Fahrzeug professionell aufzubereiten, das war mir vorher auch nie so bewusst. Nachdem ich dann aber selber mit ihm zusammen mein eigenes kfz gemacht habe weiß ich was für eine Arbeit ist zudem eine vernünftige ceramic Versiegelung auch noch mindestens 5 Std ablüften /trocknen muss und das nicht irgendwo draußen auf dem Hof sondern in der Halle.
    Aber das Ergebnis ist dann aber einzigartig. Um so besser der Kollege seine Arbeit macht umso länger hast du davon gut. Bei dem Audi hat die Versiegelung 3 Jahre gehalten, wurde aber auch nur in der warmen Jahreszeit bewegt.

  • Jetzt mal ganz naiv eine Frage:

    Was bringt euch die Versiegelung? Also ich meine, wie lange fahrt ihr eure Autos bis ihr sie weiterverkauft?

    Mir ist schon klar, dass die Versiegelung den Lack schützt und gewisse Verschmutzungen nicht so darauf haften bzw. sich leichter entfernen lassen.

    Aber erkennt man da als Laie überhaupt einen Unterschied und vor allem zahlt dir dann beim Weiterverkauf irgendjemand auch nur 1 Cent mehr, weil du den Lack regelmäßig (oder eh nur ganz am Anfang) versiegeln hast lassen? :/

  • Ich für meinen Teil nutze keinen Aufbereiter sondern pflege meine Fahrzeuge selbst. Der Grund dafür ist ganz einfach: Ein gepflegtes Fahrzeug gefällt mir besser als ein ungepflegtes. Ich mache das also ausschließlich für mich. Eine eventuelle Änderung des Wiederverkaufswerts ist mir dabei total egal.


    Für mich ist Fahrzeugpflege allerdings auch ein Stück weit Ausgleich zum Büro-Beruf.

  • Das kann ich ja durchaus nachvollziehen, dass man sein Auto ab und zu saugt und ihm eine Handwäsche gönnt. Das mach ich auch. Aber das kostet mich nix (außer Zeit natürlich). Und ich finde ein gepflegtes Auto natürlich auch schöner/ansprechender als ein völlig verwahrlostes.

    Aber zwischen einer ordentlichen Selbstreinigung und einer professionellen Aufbereitung sind schon Welten was die Kosten anbelangt und mir erschließt sich im Moment der Mehrwert einfach nicht.

  • Nun ja, die Grenzen zwischen ordentlicher Selbstreinigung und professioneller Aufbereitung sind fließend. Ich mache da schon etwas mehr als nur ab und zu mal zu saugen oder waschen - und ich mache deutlich weniger als manch anderer Hobbypfleger so treibt.


    Aber eine Keramikversiegelung beispielsweise trage ich selbst auf, wobei es in dieser Produktkategorie eine breite Palette gibt.


    Schlussendlich kann man das Thema Fahrzeugpflege irgendwo zwischen "gar nicht" und exzessiv betreiben. Bei Letzterem steht das Ergebnis einem guten professionellen Aufbereiter in nichts nach. Die 99€-Aufbereiter kann man bereits mit einem überschaubaren Ansatz an Know-how und Material locker schlagen.


  • Hallo,


    danke für eure Antworten.

    Mein Kodiaq ist jetzt 3 Jahre alt , immer gepflegt von mir.

    Aber der ein oder andere Kratzer lässt sich nicht vermeiden.

    Da ich meine Autos im Schnitt 8-10 Jahre fahre habe ich über

    eine Komplettaufarbeitung nachgedacht.

    Der Mehrwert liegt für mich halt in einem optisch gut gepflegtem Auto.

    Wiederverkaufswert ist für mich nicht relevant,


    viele Grüße


    Steffen